Die
Vorstellung von der Entstehung des Typ-2-Diabetes hat sich
in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Ende der 80er
Jahre wurde erstmalig gezeigt, dass nicht der Insulinmangel,
sondern eine Insulinresistenz Grundlage
der Erkrankung ist.
Insulinresistenz bedeutet, dass die Körperzellen nicht
mehr ausreichend auf das lebenswichtige Hormon Insulin reagieren.
Dabei führt Insulinresistenz nicht nur zu einer Erhöhung
der Blutzuckerspiegel – meist sind gleichzeitig auch
die Fette gestört und der Blutdruck erhöht.
Erst
seit einigen Jahren ist die Diabetes-Forschung dem enormen
Ausmaß der Erkrankung auf der Spur: Insulinresistenz
begünstigt u. a. auch die Arterienverkalkung (= Arteriosklerose).
So ist nahezu jeder Typ-2-Diabetiker von einer frühzeitigen
Verkalkung der Gefäße betroffen, die in 2 von
3 Fällen zu einem tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall
führt. Meist sind die Gefäße schon geschädigt,
bevor die Diagnose „Diabetes“ überhaupt
gestellt wird. Umso wichtiger ist es, eine Insulinresistenz
möglichst
frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Wie gut Sie sich bereits im Thema Insulinresistenz
auskennen, erfahren Sie, indem Sie die Fragen des Insulinresistenz-Quiz beantworten.
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