Für
Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes besteht häufig eine
erbliche Veranlagung. Insbesondere, wenn der Vater oder die
Mutter an einem Typ-2-Diabetes erkrankt sind, ist die Wahrscheinlichkeit
hoch, insulinresistent zu werden und irgendwann in seinem
Leben ebenfalls einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
Wie fast
immer bei erblichen Veranlagungen müssen aber noch weitere
(Umwelt-)Faktoren hinzukommen, damit die Erkrankung tatsächlich
ausbricht. Bei Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes sind das Übergewicht,
falsche Ernährung (zu viel Fett und zu wenig Ballaststoffe),
Bewegungsmangel, Stress, Infektionen, Rauchen und hormonelle
Störungen oder selten auch Medikamente.
Beim Übergewicht
ist vor allem das Bauchfett gefährlich: Dieses gibt
besonders viele Substanzen an das Blut ab, die den Fettstoffwechsel
aus dem Lot bringen, die Blutgefäße schädigen
und eine Insulinresistenz noch weiter verstärken. Als
Faustregel gilt: Je mehr Bauchfett vorhanden ist, desto schlechter
kann das lebenswichtige Hormon Insulin wirken.

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