Was bedeutet Insulinresistenz?

Wer ist gefährdet?

Für Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes besteht häufig eine erbliche Veranlagung. Insbesondere, wenn der Vater oder die Mutter an einem Typ-2-Diabetes erkrankt sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, insulinresistent zu werden und irgendwann in seinem Leben ebenfalls einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

Wie fast immer bei erblichen Veranlagungen müssen aber noch weitere (Umwelt-)Faktoren hinzukommen, damit die Erkrankung tatsächlich ausbricht. Bei Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes sind das Übergewicht, falsche Ernährung (zu viel Fett und zu wenig Ballaststoffe), Bewegungsmangel, Stress, Infektionen, Rauchen und hormonelle Störungen oder selten auch Medikamente.

Beim Übergewicht ist vor allem das Bauchfett gefährlich: Dieses gibt besonders viele Substanzen an das Blut ab, die den Fettstoffwechsel aus dem Lot bringen, die Blutgefäße schädigen und eine Insulinresistenz noch weiter verstärken. Als Faustregel gilt: Je mehr Bauchfett vorhanden ist, desto schlechter kann das lebenswichtige Hormon Insulin wirken.